Aus Deutschpereg stammende Priester - Deutschpereg

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Deutschpereg
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Aus Deutschpereg stammende Priester

Über die Einstellung einer Kirchengemeinde
zu ihrem Glauben, heißt es in der „Historia
Domus“, sagt auch die Zahl der aus ihr her~
vorgegangenen Priester etwas aus. So gesehen,
präsentiert sich die kleine Gemeinde der Katholiken in einem guten Licht, hat sie doch in
der kurzen Zeit ihres Bestehens vier Priester
aus ihren Reihen hervorgebracht.
Als erster hat sich Gregor Siegmeth für das
Priesteramt entschieden. Geboren am 25. Juli
1903, absolvierte er das Lyzeum in Perjamosch,
studierte anschließend Theologie in Temeswar
und wurde am 2. April 1927 in der Kirche seiner Geburtsgemeinde zum Priester geweiht.

Gregor Siegmeth
(Foto nach dem Original in der Kirche zu Neuarad)
An seiner Primiz, seiner ersten Messe, haben sehr viele Priester teilgenommen.
Festredner war Theologieprofessor Adam Schicht. Der Primiziant bekam ein Messgewand als Geschenk, das seine Schwester Maria selbst angefertigt hatte.
Seine erste Stelle trat er als Kaplan in Steierdorf  an. Anschließend war er in
Orawitza tätig. Ab 1932 wirkte er als Pfarrverweser in Blumenthal, 1936 in Woiteg,
von 1937 an in Neumoldova , ab 1. Oktober 1940 in Königshof, ab 1956 bis zu
seinem Tod am 2. Juli 1957 als Dechant Pfarrer in Neuarad.

Karl Hampel, geboren am 22. Marz 1910, Sohn des Gregor und der Juliana Hampel, wurde nach dem Studium der Theologie in Temeswar am 2. April 1934 in Pereg durch Bischof Augustin Pacha zum Priester geweiht. Am 8. April hielt der Neugeweihte seine Primiz messe, Festprediger warder Professor der Theologie Julius Lamoth.
Ab 17. Oktober 1934 arbeitete er als Kaplan in Petschka, 1936 für kurze Zeit in Reschitza, dann
wieder in Petschka.

Josef und Karl Hampel
Vom 1. Oktober 1936  bis Oktober 1937war er in Hatzfeld tätig, anschließend bis 1961 als Pfarrverweser  in Warjasch. Hier feierte er auch sein silbernes Priesterjubiläum am 8. April 1959.
Nach dem Tod des Vaters ließ er sich im Juli 1961 nach Sanktanna versetzen und wirkte dort bis Oktober 1963. Nach dem Tod seiner Mutter kam er 1963 nach Deutschpereg, wo er acht Jahre lang, bis zu seinem Tod am 27. Dezember 1971, für seine Heimatgemeinde als Dechant tätig war.
Dem Beispiel des Bruders folgte Josef Hampel, geboren am 10. Dezember
1917. Nachdem er wie Karl in Temeswar das Theologiestudium  absolviert   hatte, weihte ihn Bischof Augustin Pacha am 2. Mai 1943 in der Pereger katholischen Pfarrkirche zum Priester.
Bei dieser Feier war fast die gesamte Gemeinde anwesend. 80 % der Gläubigen nahmen an der Kommunion teil. Am Nachmittag dieses Tages empfingen 68 Kinder das Sakrament der Firmung.
Am 7. Mai 1943 hielt der neugeweihte Priester seine erste Messe. Im Elternhaus durch Kinder verabschiedet, begleitete ihn eine feierliche Prozession zur Kirche.
Festredner war Theologieprofessor Anton Schulter.
Von Oktober 1943 bis Februar 1945 wirkte er als Pfarrverweser in Wetschehausen bei Lugosch. Ab 17. Juli 1945 war er, bis zu seinem Tod am 7. Februar 1975, ununterbrochen als Pfarrer in
Sackelhausen, zuletzt als Dechant, tätig.


Der vierte ist der am 25. September
1948 in Arad geborene Peter Tomaschko
Er studierte Theologie in
Alba Julia und Rom. Am 10. Oktober
1972 Weihte ihn Kardinal König in der
Skt. Ignatius Kirche zu Rom zum Priester.
Zurzeit ist er als Stadtpfarrer in der Dreifaltigkeitskirche in Lugosch, in
Rumänien, tätig.

Peter Tomaschko
Priesterweihe Pfarrer Karl Hampel 02.04.1934
Letzte Aktualisierung 27. 04. 2019
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